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ALARM

ALARM ist ein Antirepressionskollektiv, das Personen und Gruppen unterstützt, welche im Zusammenhang mit ihrem Engagement für die Rechte / die Befreiung der Tiere von rechtlichen Massnahmen betroffen sind. ALARM ist ein Kollektiv und funktioniert nach basisdemokratischen Prinzipien. Das ALARM-Kollektiv bedient sich aus pragmatischen Gründen zugleich der Vereinsform, es gibt aber weder Mitgliedschaften noch Beitragszwang und Entscheidungen erfolgen nur durch das Kollektiv. ALARM finanziert seine Tätigkeiten ausschliesslich durch freiwillige Spenden und dergleichen.

ALARM versteht sich als Teil einer emanzipatorischen Bewegung, welche gegen die Ausbeutung von menschlichen und nichtmenschlichen Tieren, gegen Hierarchien, gegen Rassismus, Sexismus, Xenophobie, Homophobie, gegen Umweltzerstörung und für die Freiheit und Autonomie aller Lebewesen kämpft. An dieser Stelle verweisen wir auf die Animal Liberation Hallmarks (al-hallmarks.net). Die in ihr enthaltenen Grundsätze erachten wir als Basis unserer Arbeit und weiterer Zusammenarbeit. Wir distanzieren uns von Tierschutz und religiösen oder rechtsgerichteten Tierrechtsgruppen oder -personen. Die Befreiung der Tiere lässt sich nicht von anderen emanzipatorischen Befreiungskämpfen loslösen. Wie wir uns der ganzheitlichen Befreiungsbewegung zugehörig fühlen und uns mit ihren Teilkämpfen solidarisieren, hoffen wir auch von eben diesen Solidarität empfangen zu können.

Antirepressionsarbeit ist leider notwendig mit einem emanzipatorischen Kampf verbunden, zumal er die Gesellschaft grundlegend ändern will. Staatliche und wirtschaftliche Interessen stehen uns vehement und mächtig gegenüber. Je erfolgreicher wir werden, desto mehr Widerstand haben wir von InteressensvertreterInnen der Gegenseite zu erwarten. Es ist wichtig, dass wir unsere GenossInnen, die im Zuge ihrer politischen Arbeit auf alleine nicht überwindbare oder schwer zu bewältigende Probleme stossen, als Gemeinschaft unterstützen. Trifft es eineN, trifft es uns alle! Mit unserer Antirepressionsarbeit wollen wir einerseits versuchen, präventiv auf Repression vorzubereiten und andererseits von Repression Betroffenen möglichst wirksam zu helfen.

Wichtig ist uns die Vernetzung mit anderen Antirepressionsgruppen, um übergreifende Antirepressionsarbeit leisten zu können.

Unterstützung von und Solidarität mit von Repression Betroffenen

ALARM unterstützt Personen und Gruppen, welche im Zusammenhang mit ihrem Engagement für die Rechte und / oder die Befreiung der Tiere von rechtlichen Massnahmen betroffen sind. Angesichts beschränkter Ressourcen beschränkt ALARM die finanzielle Unterstützung auf Personen, die wegen einer Tierrechts- / Tierbefreiungsaktion repressiv betroffen sind. Für weitere Solidaritäts- und Unterstützungsarbeit engagiert ALARM sich gerne auch für anderweitige emanzipatorische Personen und Gruppen.

Solidarität mit und Unterstützung von Personen und Gruppen, die sich mit staatlicher Repression konfrontiert sehen, ist unerlässlicher Bestandteil der Tierrechts- / -befreiungsarbeit. Mittels Strafverfahren, Bussen, Geldstrafen oder sogar Freiheitsstrafen, polizeilichen Schikanen oder massloser Überwachung wird versucht, AktivistInnen mundtot zu machen und nachhaltig einzuschüchtern. Es ist wichtig, dass wir einzelne Betroffene als solidarische Gemeinschaft unterstützen und wo möglich entlasten – nicht zuletzt auch durch finanzielle Beteilung an den immensen Kosten, die durch Repression entstehen können.

Betroffen sind einzelne, gemeint sind wir alle. Umgekehrt heisst dies, dass wir uns alle an der Unterstützung unserer GenossInnen beteiligen sollten. Geld spielt dabei eine oft unterschätzte Rolle. Ein Strafverfahren bspw. kann schnell mal mehrere tausend Franken kosten – eine Last, die AktivistInnen nicht alleine tragen dürfen! Deshalb ist es wichtig, dass wir eine Solidaritätskasse haben. Lasst uns diese füllen, ob mit Solikonzerten, Solivoküs, Spenden oder Daueraufträgen. 5-10 Franken pro Monat beispielsweise kann mensch sich leisten. Tun dies hundert Leute, sind es bereits 500-1’000 Franken pro Monat, welche in Unterstützungsarbeit fliessen können.




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